Die Forschungsmission “sustainMare - Meere schützen und nachhaltig nutzen” hat das Ziel, Konzepte zum Schutz der Meere gemeinsam mit Nutzer:innen-Gruppen zu entwickeln, zu stärken und zu bewerten. Eines der Forschungsthemen für den Ostseeraum im Projekt CREATE ist Eutrophierung. Im Projekt beschäftigen wir uns mit den Ursachen und der politischen Regulierung von Eutrophierungen und ihren Auswirkungen auf biogeochemische Prozesse in der küstennahen Ostsee von Schleswig-Holstein. Zentral ist dabei die Frage, mit welchem Erfolg und welchen Konsequenzen die EU-weiten Regularien zur Reduktion von Nährstofflasten sowie weitere innovative Regulierungsansätze umgesetzt werden. Das Projekt SpaCeParti beschäftigt sich intensiv mit Küstenfischerei und wie deren nachhaltige Transformation aussehen kann, insbesondere angesichts der stark zurückgehenden Fischbestände der ehemaligen Hauptzielarten Dorsch und Hering. Auch in diesem Kontext spielen die Auswirkungen der Eutrophierung eine nicht zu unterschätzende Rolle, bspw. durch vermehrtes Algenwachstum, sowie Sauerstoffabnahme am Meeresgrund, was Auswirkungen auf das gesamte biologische Netzwerk der Ostsee hat.
Wir möchten Sie zu einem Austausch von Behörden, Ministerien, Wissenschaftler:innen und Verbänden einladen, um das Thema von verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Verschiedene Kurzvorträge aus Wissenschaft und Praxis werden inhaltliche Impulse geben, die wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren wollen. Natürlich wird auch die Zeit für den direkten Austausch nicht zu kurz kommen.
Wir laden Sie herzlich ein, das Thema Eutrophierung vom Land bis in die (Ost-)See gemeinsam mit uns am Freitag, den 27. November 2026 von 09:00 bis 14:30 Uhr am GEOMAR (Ostufer) zu beleuchten und zu diskutieren. Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen. Eine Anmeldung ist bis zum 15. Oktober über den unten stehenden Link möglich.